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© Freie Schule Altmark e. V.

Pädagogisches Konzept der Kindertagesstätte „Purzelbaum“

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Inhaltsverzeichnis

Purzelbaum - unsere Rahmenbedingungen

Die Kita Purzelbaum befindet sich 14 km südöstlich von Salzwedel in dem kleinen Dorf Depekolk. Als Kitagebäude dient ein teilsanierter Vierseitenhof. Das ländliche Umfeld, die nähere und weitere Umgebung bietet den Kindern viele Gelegenheiten sich mit den Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde auseinanderzusetzen.

Die Kita können 25 Kinder im Alter von 2-6 Jahren besuchen. Maximal 5 Kinder unter 3 Jahren werden aufgenommen. Die Kinder bilden eine Gruppe, welche von 3 ErzieherInnen betreut wird. Aufhalten können sich die Kinder im großen Gruppenraum oder in mehreren Funktionsräumen. Außerdem steht ihnen ein großer Außenbereich zur Verfügung.

Die Kita ist von 7 - 16 Uhr geöffnet.

Der Freie Schule Altmark e.V. ist Träger der Kita Purzelbaum, einer Grundschule und eines Waldkindergartens. Die Einrichtungen sind räumlich voneinander getrennt. Ein fließender Übergang aus der Kita in die Schule wird ermöglicht. Die betreffenden Kinder haben nach Abschluß ihres 6. Lebensjahres die Möglichkeit zu festen Terminen mit Kindern gleichen Alters und einer Bezugsperson des Kindergartens die Schule zu besuchen, um so langsam die neue Welt „Schule“ kennenzulernen.

Beide Einrichtungen haben ihre Wurzeln im Ökodorf-Projekt Groß-Chüden (heute Poppau - Sieben Linden). Heute sind beide Projekte eigenständig. Es gibt einen gegenseitigen Ideenaustausch und Zusammenarbeit in einigen Arbeitsfeldern.

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Pädagogischer Ansatz

Grundsätze

Uns, den PädagogInnen der Kita, ist es wichtig, den inneren Wachstumskräften der Kinder zu vertrauen. Wir können immer wieder beobachten, daß der heranwachsende Mensch zu seiner Zeit und in seinem Tempo seine Potentiale freisetzt.

Jeder Mensch entfaltet sich ähnlich einer Pflanze. Wenn die Pflanze zu voller Blüte gelangen will, braucht sie ein all ihren Bedürfnissen gerecht werdendes Umfeld, so auch der Mensch.

Daran müssen und wollen wir uns mit unserer pädagogischen Arbeitsweise orientieren. Wir lehnen uns an die pädagogischen Ansätze von Maria Montessori, Rebecca Wild und Elfriede Hengsterberg an.

Besonderes Augenmerk gilt unsererseits der vorbereiteten Umgebung. Diese umfaßt für uns nicht nur die wohlüberlegte materielle Ausstattung der Räume. Auch die Bezugspersonen, die für das Kind immer erreichbar sein sollen, Zuwendung und Liebe sowie der geschützte Raum sind feste Bestandteile der vorbereiteten Umgebung.

Ein ebenfalls wesentlicher Aspekt unseres pädagogischen Ansatzes ist erlebnisorientiertes Arbeiten. Das heißt, die Kinder können mit allen Sinnen ganz individuelle Erfahrungen mit verschiedenen Materialien machen. Wir begleiten sie dabei und möchten den Kindern Impulse geben und Erfahrungen bzw. Erlebnisse ermöglichen.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist für uns, den Kindern die Möglichkeit zum freien Spiel mit natürlichen und strukturierten Materialien in unseren Räumen, wie auch in der Natur zu bieten. Im freien Spiel können Kinder Erlebtes verarbeiten. Sie lernen sich auszudrücken und können ihre Interessen, Begabungen und Fähigkeiten entdecken.

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Die vorbereitete Umgebung

Was Kinder zum Entdecken und Erleben benötigen, ihre Bedürfnisse an eine sie fördernde Umgebung ändert sich ständig. Je nach dem wo das Kind in seinem Entwicklungsprozeß angelangt ist, welche Form der Auseinandersetztung seine nähere und weitere Umgebung bietet, entstehen neue Anforderungen an eine gestaltete vorbereitete Umgebung.

Deshalb sind wir bemüht die vorbereitete Umgebung entsprechend den Bedürfnissen der Kinder immer neu anzupassen. Das heißt, wir gestalten die Räume für die Kinder so, daß sie geschützt spielen und arbeiten können, trennen die Räume so, daß Zonen der Ruhe und der Bewegung sich nicht behindern, bieten Möglichkeiten zu individuellem und zu gruppendynamischem Spiel, bieten Materialien und Spiele so an, daß sie für die Kinder immer erreichbar sind, andernfalls werden sie von uns in einem bestimmten Rahmen angeboten.

Regeln und Grenzen sollen dabei den persönlichen Raum schützen und selbstsicheres Verhalten unterstützen.

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Räume

Die Räume sind nach Funktionen gegliedert und eingerichtet.

Es gibt je ein Bastelzimmer, Spielzimmer, Eßzimmer, Werkstatt, Turnsaal, Ruheraum und das Vorschulzimmer. Außerdem können die Kinder für Wasserspiele das Badezimmer nutzen.

Das Spielzimmer (von uns auch großer Gruppenraum genannt) ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt. Sie ermöglichen unter anderem Rollenspiele (z.B. Puppenecke oder Hochetage), Bewegungserfahrung (Hochetage), den Umgang mit Feuer (Ofen), das Erfahren der Möglichkeiten von Konstruktionsmaterial (Bauecke) und anderes mehr. Die Kinder werden hier, als auch im Bastelraum, durch Material und Raum zu kreativen Tätigkeiten eingeladen. Es gibt z.B. einen Grießtisch an dem die Kinder Schütten, Sieben, Sortieren, Tasten etc. können.

Die Kita verfügt über einen großen Hof und einen Garten, in dem die Kinder selbst Radieschen, Erbsen etc. anbauen können. Die nähere Umgebung mit Wiesen, Wäldern, Gräben und Tümpeln ermöglicht den Kindern Erfahrungen, die auf ganzheitlich-sinnlichen Erlebnissen aufbauen. Die Kinder können einen ganz persönlichen Zugang zum Lebensraum „Natur“ finden.

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Ausstattung und Materialien

Eng verbunden mit der Gestaltung der Räume ist deren materielle Ausstattung. Wie wir schon erwähnt haben, haben die Kinder freien Zugang zu den bereitstehenden Materialien und Spielutensilien.

Materielle Ausstattung heißt für uns:

strukturiertes Spielzeug wie z.B. Bauklötzer, Murmelbahn, Tischspiele, Sand- und Wasserspielzeug

didaktisches Lernmaterial / Montessori-Material, z.B. Zylinderblöcke, rosa Turm

unstrukturiertes Material wie z.B. Eicheln, Kastanien, verschiedene Hölzer, Wolle, Maiskolben, Wasser, Sand, Erde

Den Kindern stehen auch Materialien zur Verfügung, mit deren Hilfe sie sich selbst Rückzugsmöglichkeiten schaffen können wie Decken, Tücher, große Schaumgummibausteine.

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Bezugspersonen

Als wesentlichen Bestandteil der vorbereiteten Umgebung sehen wir, die in den Räumen anwesenden Bezugspersonen an. Unser Ziel ist es, mit unserer ganzen Persönlichkeit präsent sein.

Die Entwicklung der Kinder, ihre Bedürfnisse, ihr Spiel wird durch die Bezugsperson beobachtend wahrgenommen. Vor unserem eigenen Handeln und schützenden Eingreifen steht die Beobachtung. Wir sehen uns selbst als Begleiter, nicht als Erzieher. Wir sind Ansprechpartner für jegliche Bedürfnisse der Kinder, aber nicht ihre Spielpartner. Durch die Konzentration auf das Spiel geht unserer Meinung nach ein wesentlicher Teil unserer Aufmerksamkeit für die Kinder verloren. Zudem beeinflussen Erwachsenen, meist durch ihr Wissen, die Dynamik des Spiels. Der Spielraum der Kinder, ihre Phantasie und Kreativität erfährt dadurch eine Beschränkung.

Unsere ständige Anwesenheit in den Räumen (meist an festen Plätzen, die aus allen Räumen gut einsehbar bzw. erreichbar sind) gibt den Kindern Sicherheit.

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Angebote

Die vorbereitete Umgebung wird von uns durch Angebote erweitert. Kinder haben neben dem Verfogen ihres eigenen Entwicklungsprogramms auch ein Bedürfnis nach Passivität und Geführtwerden - niemand kann immer nur aktiv sein.

Die Angebote entsprechen den verschiedenen Altersgruppen, sind auf die Jahreszeiten abgestimmt und orientiren sich an den momentanen Bedürfnissen der Kinder.

Es gibt:

regelmäßige Angebote, die im Tages-/Wochenrhythmus einen festen Platz haben. Die Kinder können sich mit ihrer Hilfe auch zeitlich orientieren. (Angebote zur Körpererfahrung, Akrobatik, Morgenkreis, Märchenstunde, Schwimmen, Musik)

Angebote in Projektform (Filzen, Garten, Backen, Jahreszeitliche Angebote)

spontane Angebote (Ton, Salzteig, Vorlesen, Spiel mit Kerzenwachs, Basteln)

Die Kinder können selbst entscheiden, ob sie ein Angebot wahrnehmen und wie intensiv sie sich darauf einlassen.

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Nichtdirektivität

Unsere Arbeit mit den Kindern läßt sich als nichtdirektiv bezeichnen. Nichtdirektiv mit einem Kind umzugehen heißt für uns:

das Kind darf und soll auf eigenem Weg seine Erfahrungen machen, wir bieten keine Konflikt- bzw. Problemlösungen an und geben keine motorischen Hilfestellungen, wir begleiten das Kind da, wo es unsere Hilfe braucht.

Nichtdirektivität beinhaltet für uns ebenfalls, das Kind als Ganzes zu sehen und seinen Willen zu achten.

Dennoch weichen wir in bestimmten Situationen vom Grundsatz der Nichtdirektivität ab. Wenn ein Kind z.B. sich oder andere durch sein Handeln in Gefahr bringt, ist unser Eingreifen eindeutig und direktiv.

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Eigene Lösungen zulassen

Das Kind soll zum Erwerb von Erfahrungen (und damit von Wissen und Erkenntnissen über sich und seine Umwelt) die Möglichkeit haben, eigene Lösungen zu finden. Ein eindrucksvolles Beispiel zeigte uns eine zweijähriges Kind:

Beim Versuch eine Tür zu öffnen, die nach innen aufging, benutzte es einen Stuhl, um an die Klinke zu gelangen. Jetzt kam es zwar an die Klinke heran, hatte sich aber gleichzeitig ein Hindernis geschaffen. Der Stuhl stand im Weg. Es hatte also schon die Erfahrung gemacht, daß es von Vorteil ist Gegenstände zu benutzen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Das neue Problem wurde von dem Kind erst einmal so gelöst, daß es einen Erwachsenen um Hilfe bat. Mit der letzten Lösung, der Hilfe durch den Erwachsenen, hatte es sich nur zum konkreten Zeitpunkt zufrieden gegeben. Das Kind löste das Problem etwas später in eigener Leistung - es plazierte den Stuhl seitlich neben der Tür.

Wir sehen Kinder oft mit stolzer Freude, wenn sie ihre Lösungen gefunden haben. Bei vorweggenommener Lösung und dadurch versagter Erfahrung stellt sich diese Freude nicht ein. Auch im Erwachsenenalter können wir erleben, wie wir uns über gelöste Probleme freuen, die uns eben noch so „knifflig“ erschienen oder wie wir „sauer“ sind, wenn uns jemand beim Spiel vorzeitig eine Lösung sagt, obwohl wir fast am Lösungsziel gewesen sind.

Wir Bezugspersonen/Erwachsenen sind also gefordert geduldig mit den Kindern umzugehen und nicht vorzugreifen: „Hier machen Eltern und Erzieherinnen die wohl größten Erziehungsfehler, wenn sie die schöpferischen Übungsphasen durch Ungeduld unterbrechen oder abkürzen wollen, da ihnen die Lösung so nahe ist. Das Kind will aber unsere Hilfe nicht. Es will seine Tätigkeit in Freiheit ausführen, also sich selbst Schritt für Schritt aufbauen. Kennen wir nicht auch alle den Stolz, den das Kind zeigt, wenn es etwas selbst erreicht hat?“ (M. Montessori: Kinder lernen schöpferisch, S.46)

Auch wir als Bezugspersonen müssen uns das oft vor Augen halten, denn selbst im Pädagogenteam fällt es uns nicht leicht, die Kinder ihre Lösungen alleine finden zu lassen und nicht einzugreifen, wo wir meinen, das Kind benötige unsere Hilfe. Dieses Schema steckt in uns verwurzelt, wir sind in dieser Welt so aufgewachsen.

Auch für uns ist dies ein Prozeß, das heißt wir sind nicht „fertig“. Wir lernen fast jeden Tag unsere Grenzen in verschiedenen Bereichen kennen. Wir ertappen uns selbst bei direktiven Handlungen. In regelmäßigen Teamgesprächen werden unter anderem solche Vorgänge reflektiert.

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Handlung und Sprache

Unser nichtdirektives Umgehen mit Kindern beinhaltet auch das Bemühen, unsere Handlungen mit Sprache zu begleiten. Als Beispiel sei das Zubinden der Schuhe erwähnt: „Jetzt nehme ich den Schnürsenkel in die linke Hand und mache daraus eine Schlaufe ...“ o.ä. Die Bezugsperson ist damit bewußt beim Kind und dem Geschehen. Das Kind wird angeregt zuzuhören und es kann die Handlung übernehmen. Die sprachliche Entwicklung wird gefördert, denn das Kind kann die Handlung mit den dazugehörigen Wörtern in Verbindung setzen.

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Freiheit und Grenzen

Wir möchten in diesem Abschnitt genauer darauf eingehen, was für uns Freiheit im Bezug auf die Arbeit mit Kindern bedeutet.

Jedes Kind (d. h. jeder Mensch) soll die Freiheit genießen, die es zur individuellen Entwicklung braucht, solange es sich oder andere nicht in Gefahr bringt. Wir halten die Kinder dazu an, die allgemein üblichen Grenzen im Umgang miteinander und mit der Einrichtung bzw. deren Ausstattung einzuhalten.

Die Kinder dürfen hier in „ihrer Welt“ leben. Wir bemühen uns die Person des Kindes zu achten, denn eigene Gefühle und Gedanken leben und erfahren zu dürfen, ist die Voraussetzung für das Erleben von Freiheit.

Jede Gemeinschaft und jede Gesellschaft verlangt nach Grenzen. Auch der einzelne Mensch benötigt Grenzen um sich zu schützen und um seinen Tagesrhythmus einzuhalten, bzw. zu finden.

Die Welt der Kinder ist erst im Aufbau. Sie erfahren sie auch durch von uns gesetzte Grenzen. Allgemein gültige Regeln geben ihnen Schutz und Sicherheit. Grenzen werden von Kindern regelrecht eingefordert. Wir sehen es als ein Bedürfnis von Kindern an, mit den Grenzen und Regeln der Erwachsenen konfrontiert zu werden.

Das Setzen der Grenze ist für uns kein starrer dogmatischer Akt. Der Umgang mit Grenzen erfolgt unsererseits immer in Beziehung zu der gegebenen Situation und mit Blick auf das beteiligte Kind. Wichtig ist uns, Grenzen zu setzen, wo sie hingehören, fähig zu sein, Grenzen zu überdenken und sie sinnvoll zu setzen. Die Gründe der Grenzübertretung sind immer zu beachten, denn die Kinder schicken uns dadurch auch nonverbale Botschaften. Jede gesetzte Grenze ist schmerzhaft. Unser Augenmerk liegt auch auf diesem Fakt - wir sind bemüht, den Schmerz des Kindes zu sehen und nicht ihn mit wortreichen Erklärungen zu schmälern. Der Schmerz des Sich-Unverstanden-Fühlens kann größer sein, als die Grenzsituation selbst.

Wir vergeben keine Strafen. Die Kinder müssen bei uns die Konsequenzen ihres eigenen Handelns tragen. Dadurch ist immer der Bezug zur Grenzsituation gegeben - die Kinder lernen, wozu es die Grenze gibt.

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Das Miteinander

Wie im vorhergehenden Abschnitt schon anklingt, legen wir besonderen Wert darauf, daß die Kinder hier in der Kita die Möglichkeit haben, im Kontakt mit Gleichaltrigen zu sein und ein soziales Miteinander zu lernen. Die Besonderheit der Situation Kindergarten ist, daß hier die Chance besteht mit anderen Kindern zu spielen, deren Gleich- und Anderssein zu erfahren, Freundschaften zu schließen und gegenseitige Achtung zu lernen. Die Kinder können voneinander lernen und ihre Interessen gemeinsam ausleben. In der Gruppe erfahren sie, wie es ist, sich einzufügen, die Gruppe anzuführen und sich zu einigen.

Wir bieten im Tagesablauf mehrere Möglichkeiten an, wo die gesamte Gruppe beisammen ist und so ein sich Begegnen und Auseinandersetzen auf der Gruppenebene stattfinden kann. Zu nennen sind hier beispielsweise der Morgenkreis, Aktionen und Angebote oder das gemeinsame Essen.

Essen und Trinken sind für uns mehr als nur hastige Pausenbeschäftigungen oder gedankenloses Nachtanken. In unserer Küche wird täglich aus biologischem Anbau und vegetarisch gekocht. Wir lassen es uns schmecken.

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Zusammenarbeit mit den Eltern

Für jedes Kind, wie auch für die Eltern, beginnt mit dem regelmäßigen Besuch der Kita ein neuer Lebensabschnitt. Die Kinder werden mit einer neuen Umgebung konfrontiert, mit neuen Regeln, neuen Menschen. Viele Kinder erleben die erste längere, regelmäßige Trennung von ihren engsten Bezugspersonen.

Der Austausch mit den Eltern ist für uns ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit, um die Kinder kompetent und fachkundig in ihrer Entwicklung begleiten zu können. Wir sind immer ansprechbar für Probleme und Fragen der Eltern und bieten außerdem Zeiten für Elterngespräche an. Es finden regelmäßige Elternabende statt.

Wir wünschen uns eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern, getragen von gegenseitiger Achtung, zum Wohle der Kinder.

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Tagesablauf

Als letzten Punkt fügen wir unseren Tagesablauf hinzu:

Ab 7.00 Uhr öffnet unsere Einrichtung.

Wir beginnen den Tag gemeinsam um 9.15 Uhr mit einem Morgenkreis.

Anschließend gehen wir Frühstücken.

Nach der Frühstückszeit beginnen unsere Angebote.

Gegen 13.00 Uhr wird ein Großteil der Kinder abgeholt, für die anderen gibt es warmes Essen.

Bis 16.00 Uhr ist Zeit für freies Spiel.

16.00 Uhr endet der Kita-Tag.

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